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Dan Wells / Ich bin kein Serienkiller

 Killer oder nicht Killer, das ist hier die Frage!

John Cleaver ist nicht wie andere Teenager. Während "normale" Jungs in seinem Alter sich für Mädchen, Drogen und Autos interessieren, zieht ihn das Verbrechen magisch an. Von sich selbst sagt er: Ich bin ein Soziopath. So präsentiert sich uns der Ich-Erzähler von Dan Wells Erstling "Ich bin kein Serienkiller".

Ob der Titel für bare Münze genommen werden kann, ist von Anfang an unklar. So scheint sich John, dessen Mutter Bestatterin ist, allzu sehr für den neuesten Serienkiller der Stadt zu interessieren. Er ist schon fast besessen von dem Drang, den Täter zu durchschauen, seine Taten nachzuvollziehen. Schließlich übertreibt er es mit seiner morbiden Neugier so sehr, dass ihm seine Mutter für die Zukunft verbietet, mit ihr zusammen an den Leichen zu arbeiten.

Das Buch scheint jedoch durchaus seine humorvollen Seiten zu haben und erinnert an Serien wie Six Feet Under. So ergibt sich auf einer Halloween-Party eine herrlich groteske Szene zwischen John und einem verhassten Mitschüler. Diesem erzählt er nämlich, dass er ihm jedes Mal, wenn er ihn in Wahrheit gerne aufschlitzen würde, stattdessen etwas nettes sagt. Natürlich, nachdem er ihm nur wenige Augenblicke zuvor ein Kompliment für sein Kostüm gemacht hatte. Was von John todernst gemeint ist, wird von seinem Kumpel als grandiose Einschüchterungsstrategie verstanden und man muss beim Lesen einfach nur über die Situation grinsen.

Am Ende der Leseprobe bleibt die Spannung: wird John den Serienmörder finden oder hat er tatsächlich selbst etwas mit den Morden zu tun?

6.10.09 11:06
 


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